Archive for the 'Filme und Serien' Category

Graymalkin

Legendenmacher

Wie bereits in meiner kurzen Rezension zu 28 Weeks Later erwähnt, war ich von dem 70er Jahre Film Der Omega Mann mit Charlton Heston begeistert.
Nun gibt es ein Remake dieses Films mit Will Smith in der Hauptrolle.
Der Film heißt wie die Original Buchvorlage zu Der Omega Mann “I Am Legend” und läuft bei uns im Januar an.
Hier schonmal der vielversprechende Trailer

Wer eine HD-Version sehen möchte, besuche diese Seite.

Graymalkin

Am Ende, kein Zombiefilm

Länger war ich nicht mehr im Kino gewesen, doch die Fortsetzung von Danny Boyles hervorragendem Zombie-Thriller 28 Days Later war ein guter Anlass mal wieder ins Dunkle zu tapsen.

28 Weeks Later knüpft zeitlich am Vorgänger an und behandelt den Wiederaufbau Großbritanniens nachdem man glaubt den Erreger der Zombie-Epidemie eingedämmt zu haben. Der Film beginnt auf einem kleinen Cottage in das sich eine Hand voll überlebender verschanzt hat. Glaubt man während dieser kurzen Exposition noch, dass dies die Charaktere sein werden, deren Überlebenskampf man während der nächsten knapp 100 Minuten verfolgen wird, so irrt man. Diese ersten zehn Minuten sind bereits so beklemmend, brutal und angsteinflößend, dass man sich kaum eine Vorstellung davon machen will, wie es weitergeht.

28 Weeks Later Poster

Doch es geht in der Tat weiter! In London nämlich, wo mittlerweile das amerikanische Militär die Kontrolle übernommen hat und einen Perimeter um den Bankenbezirk errichtet hat, in den die Rückkehrer einziehen sollen. Ich glaube ich verrate nicht zu viel wenn ich erzähle, dass der Virus sich weiter verbreitet und sich die Zombies und nicht infizierten im Kreuzfeuer der Scharfschützen befinden.

Dies verleitete mich zu dem Titel zu diesem Beitrag, denn: dass Zombies massenweise gemetzelt werden und das so etwas eigentlich immer Grund zur Erheiterung ist, versteht sich. Dass jedoch gesunde, normale und lebende Menschen, Opfer werden, macht den Film in meinen Augen auf gewissen Weise einzigartig in diesem Genre und viel düsterer und trostloser als es sonst der Fall gewesen wäre. Der Film ist vielleicht besser im Endzeit-Film Genre anzusiedeln und erinnert von der Stimmung her ein wenig an den siebziger Jahre Film Der Omega Mann mit Charlton Heston.

Eine herausragende Szene spielt in einer U-Bahn Station. Hier haben die Protagonisten lediglich den Restlichtverstärker der Zielvorrichtung eines Gewehrs um sich zu orientieren. Das war wirklich, wirklich schauerlich!

Meine Empfehlung also für 28 Weeks Later! Ein Film der seinen sehr guten Vorgänger sogar noch übertrifft!

Graymalkin

Kleine Filmauskunft

Ich habe jetzt in der letzten Woche drei Filme im Kino gesehen und wollte an dieser Stelle für den interessierten Leser knapp meine Meinung zu den jeweiligen Filmen zum Besten geben.
Ich gehe einfach mal die Reihenfolge vor, in der ich die Filme sah, angefangen mit

Fluch der Karibik – Am Ende der Welt

Fluch der Karibik - Am Ende der Welt

So richtig viel hatte ich zugegebenermaßen von der Story des dritten Teils der Fluch der Karibik Serie nicht erwartet. Nachdem der zweite Teil mehr Slapstick als Story zu bieten hatte und somit zwar unterhaltsam war aber nicht lange im Hirn verweilte, fand dieses Manko im dritten Teil seine logische Fortsetzung.
Ich hab wirklcih keine Ahnung was da alles passiert ist! Nach sehr kurzer Zeit hat mich das auch nicht mehr wirklich interessiert und ich habe mit einfach von den Gags und Special Effects berieseln lassen. Fluch der Karibik sieht einfach aus, wie ich mir optisch einen Piratenfilm vorstelle und das macht auch noch beim dritten Teil Spaß.
Diesmal wurde mehr auf Seeschlachten als auf Schwertkämpfe gesetzt, was in Anbetracht der übermäßigen Degenschwingerei im zweiten Teil Sinn macht.

Zodiac

Die Ankündigung eines neuen David Fincher Films weckt ja bei vielen Filmbegeisterten große Neugierde. Auch mir ging es so und natürlich musste ich das gute Stück direkt in der Eröffnungswoche noch begutachten. Fincher hat ja mittlerweile einen Status erreicht, bei dem er sich mit Sicherheit aussuchen kann, welche Filme er machen möchte.
Um so mehr verwunderte mich die Entscheidung eine Geschichte zu verfilmen die auf wahren Begebenheiten beruht und ein Ende hat welches im Krimi Genre nicht gerade als befriedigend gelten kann.
Vorsicht Spoiler (naja eigentlich nicht):
Was ist schon ein Krimi bei dem am Ende keiner gefaßt wird und den meisten Protagonisten die ganze Story auch noch am Allerwertesten vorbeigeht, weil das Ganze zu lange her ist und man sich mittlerweile lieber um Frau, Haus oder diese neuen Compact Disc Player kümmert?
Meine Antwort darauf: langweilig!

Zodiac

Die meiste Zeit verbringen die Charaktere damit Fakten über irgendwelche Indizien, Personen oder Handschriften auszutauschen von denen man ja schon weiß, dass sie zu nichts führen werden. Für mich war der Film wirklich nur an einer Stelle spannend und das ist für einen 158 Minuten Film, der einen Serienkiller thematisiert nun wirklich zu wenig.
Der Film lebt von den Darstellern wobei Robert Downey Jr. allen ganz klar die Show stiehlt. Jake Gyllenhal… ich weiß nicht…bisher hat er mich noch nicht so recht überzeugen können. Weder hier noch in Donnie Darko, Jarhead oder The Day After Tomorrow. Ich werd mit dem nicht warm bislang.
Von Fincher bin ich was die Optik angeht irgendwie auch enttäuscht. Mit Filmen wie Fight Club und Sieben hat er die Latte ja schon recht hoch gelegt, was ansprechende Bilder in aktuellen Thrillern angeht. Zodiac kommt da etwas gewöhnlicher daher. Er sieht sicher nicht schlecht aus, aber so richtig im Kopf hängen blieb kaum eine Szene oder Einstellung.
Und was war mit der Musik?! Ein Film der Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger spielt hätte ruhig ein wenig mehr auf die Tube drücken können!

Zodiac werde ich mir wohl kein zweites Mal anschauen. Weder im Kino noch auf DVD.

Ocean’s 13

Ich mag gerne “Gaunerfilme”. Schon der Klassiker Der Clou mit Robert Redford und Paul Newman von 1973 hat mich als Kind begeistert. Da ist es kein Wunder, dass ich mit der Ocean’s Reihe von Steven Soderbergh basierend auf dem 1960er Film Ocean’s Eleven mit u.a. Frank Sinatra durchaus was anfangen kann.
Der erste Ocean’s Film war wirklich sehr unterhaltsames temporeiches Kino. Ocean’s 12 lebte eigentlich nur noch von den Darstellern und nahm sich gar nicht mehr ernst. Das ging soweit, dass der Charakter gespielt von Julia Rorberts (Tess) in einer Szene Julia Roberts spielt um Bruce Willis hinters Licht zu führen! Das war zwar auf gewisse Weise mutig, aber albern zugleich.

Ocean's Thirteen

Ocean’s 13 knüpft erfreulicherweise an den ersten Teil an und konzentriert sich ganz auf den Coup. Und das macht dann wieder Spaß. Klar, die Story ist etwas wirr geraten und die Motivation der Gruppe um Danny Ocean ist aus meiner Sicht nicht ganz nachvollziehbar. Wer einfach nur gut unterhalten werden will und hin und wieder mal lachen möchte, macht mit Ocean’s 13 nichts falsch obwohl der Film nicht an Ocean’s Eleven herankommt.

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