Apr 6th, 2007
5 farbige Knöpfe vs. 6 stählerne Saiten
Lange hab ich mir überlegt, ob ich mir Guitar Hero 2 (erstmals für die 360) kaufen soll.
Ich bin vielleicht nicht der einzige, der schon lange auf echten Gitarren spielt und sich die selbe Frage stellt.
Meine Neugier und die Erinnerungen an Harmonix bisherige Titel wie Amplitude und Frequency ließen mich dann doch zuschlagen.

Ich habe es nicht bereut, kann ich nur sagen!
Erstmal hat GH2 spielen mit dem echten Gitarre Spielen nicht übermäßig viel gemein. Im Gegenteil erwischte ich mich immer wieder dabei Noten spielen zu wollen, die von dem Spiel gar nicht vorgesehen waren, in den Songs aber vorkommen.
Man hört z.B. achtel Noten, soll aber an der Stelle nur viertel Noten spielen. Das ist hin und wieder verwirrend.
Die Bedienung der bunten Knöpfe ähnelt selbstverständlich überhaupt nicht dem Spiel auf echten Saiten.
Was man aber trotzdem automatisch macht ist die korrekte Fingerhaltung auf dem ‘Fretboard’ einzunehmen.
Schon witzig, wenn man merkt, wie man sich selber konditioniert hat.
Es verwundert also nicht, wenn man im Netz ein Video von Scott Ian (Gitarrist Anthrax) findet, der an seinem eigenen Song, den er sicherlich hunderte von Malen gespielt hat, in Guitar Hero kläglich scheitert.
Die Songauswahl ist wirklich super. Auch wenn ich zugeben muss, viele der Songs noch nie gehört zu haben, sind viele sehr gute Songs darunter. Mit laut Packungsangabe 70 (!) Songs und demnächst weiteren per Xbox Live, hat man wirklich genug zu spielen.
Vier Schwierigkeitsgrade, die die Songs dann auch noch variieren, tun ihr übriges!
Mein Fazit: Auch als Gitarrist ‘im echten Leben’, sollte man Guitar Hero 2 auf jeden Fall zumindest mal gespielt haben. Einfach weils ein richtig gutes Spiel zum Thema Rockmusik ist !
